Gleichdicke, oder warum konvexe Geometrie Leben retten kann

08.01.2009 | 17:00 c.t.

Ort

Die Kolloquiumsvorträge behandeln Themen von besonderem Interesse und richten sich besonders an Studenten. Sie sind so angelegt, dass sie von Studierenden nach den Anfängervorlesungen verstanden werden können.

Studentenkolloquium   und   Fachbereichskolloquium

 

Zum Inhalt: Wann hat ein Rohr einen exakt kreisförmigen Querschnitt?  Wenn es aus jeder Richtung von außen gleich dick zu sein scheint?  Das könnte man mit einer Schieblehre nachmessen, und so gaben es die  Vorschriften der NASA beim Raketenbau vor. Den Verfassern der  Vorschriften war entgangen, dass es geometrische Formen gibt, so genannte "Gleichdicke", die nicht Kreise sind. Letztlich führte  dieser Irrtum zum Tod einer ganzen Raumschiffbesatzung. Im Vortrag  wird dargelegt, wo uns Gleichdicke im täglichen Leben überall  begegnen und welche interessanten mathematischen Fragen mit ihnen verbunden sind.

Der Vortrag wurde zum Jahr der Mathematik für ein allgemeines  Publikum entworfen,und enthält neben kurzen Filmbeiträgen (z.B. über  einen Bohrer der quadratische Löcher bohrt) eine Reihe von  Informationen über Franz Reuleaux, dessen Büste sich auf dem Gelände  der TU befindet.

Er stiess jedoch auch bei Konvexgeometern im In- und Ausland auf  intensive Resonanz.

 

Tee/Kaffee/Gebäch
ab 16:45 Uhr
Arnimallee 3, Raum 006

Zeit & Ort

08.01.2009 | 17:00 c.t.

Institut für Mathematik, Arnimallee 3, HS 001