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Vertrauenswürdige Anonymisierung sensibler Daten für Fernkonsultationen

Projektlaufzeit:
01.04.2024 — 31.12.2026
Ansprechpartner/in:
Nikolai Lenski, Sandra Kostic

Im Forschungsprojekt „Vertrauenswürdige Anonymisierung sensibler Daten für Fernkonsultationen“ (VERANDA) wird der Anwendungsfall der Selbstbestimmung über persönliche und hochsensible medizinische Daten stigmatisierter Gruppen betrachtet. Die im Verbundprojekt entwickelte Technologie soll einen anonymen und vertrauenswürdigen Zugang zur Therapie ermöglichen. Dies adressiert das Problem, dass von stigmatisierten Krankheiten Betroffene häufig sehr zurückhaltend sind, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Forschenden entwickeln und evaluieren verschiedene Anonymisierungstechniken für Video- und Chat-Therapiesitzungen in Echtzeit, um ein vertrauenswürdiges digitales Umfeld zu schaffen. Darauf aufbauend werden Kommunikationsstrategien in Richtung Betroffene entwickelt, um über die Leistung und Qualität der Anonymisierungstechniken leicht verständlich aufzuklären. Die Technologieanwendungen werden so gestaltet, dass sie sowohl Privacy by Design als auch ethische und rechtliche Kriterien erfüllen. Die Berücksichtigung dieser Aspekte ist unabdingbar, um Verständnis und Vertrauen von Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten in Anonymisierungsmethoden aufzubauen.