Wissenschaftliches Schreiben

Sommersemester 2008
Donnerstags, 14–16 Uhr; SR 055, Informatikgebäude.

Forum

Dies ist die Stelle, an der Ihr Euch über alle Fragen zum Kurs austauschen könnt.

Hier ein Einwurf von Christian:

Wenn das Ziel grundsätzlich ist, möglichst zielgenau auf ein Thema einzugehen, folgt der Kurs dann nicht einem entgegengesetzten, holistischen Modell?

Wir haben über Logik, lesen, Bildung und den Unterschied zwischen unterschielichen Musikstücken gesprochen. Wenn man jetzt im Gegensatz dazu ein Thema möglichst detailliert an einem Punkt abarbeitet, ist (so hatte ich die Idee in der letzten Stunde verstanden) das nicht was anderes?

Planks "Über das Licht" wäre doch auch so ein Thema, das praktisch eine Menge interessante Dinge über Licht sagte. Ist nicht entsprechend der Kurs eher: Eine Menge interessante Dinge über Wissenschaftlichkeit, oder ist der Punkt bei einem Text einfach ein völlig anderer als bei so einem Kurs?

Hier der Konter:

Eine kurze zusammenfassung:

Plancks "Über den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie" läßt sicherlich auf allerlei interessante Dinge zum 2. Hauptsatz hoffen -- aber eben auch nur das: allerlei Dinge. Wo wir hin wollen, ist was anderes: etwas Relevantes. (Die Definition dazu gab's beim letzten Mal.) Das sollte zumindest die Themenfindung beeinflussen und einschränken. Die Relevanz ist selbstredend vom Publikum abhängig. (Dazu haben wir die Kindertexte gemacht, um den Punkt zu verdeutlichen.)

Wofür eine Einleitung taugen kann, und wie sie das im folgenden erörterte Problem einführt, zeigen die Texte von Pinker und Quammen.

Zur Argumentation des Hauptteils sollte Weston etc. dienen. Und als Ausleitung bzw. Ende sollten die Überlegungen dienen, wozu wir überhaupt schreiben: Wohin führt das Geschriebene? Welche neuen Ideen schließen sich daran möglicherweise an? etc.

-- PeterMonnerjahn - 07 Jul 2008
 

Topic revision: r4 - 12 Oct 2008, PeterMonnerjahn

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