Informationen zur Auswahl von Tutoren

Der Fachbereich hat je einen einen Tutorenauswahlausschuss (zur Mathematik und zur Informatik)  eingesetzt, dessen Aufgabe es ist, die Eignung von Studierenden als Tutor festzustellen.

Jeder, der Tutor werden möchte, muss seine Eignung zuvor im Rahmen eines  einem "Auswahlgesprächs" (Bewerbergespräch) unter Beweis stellen.

Zur Vorbereitung auf dieses Auswahlgespräch, sollte man sich Gedanken über den Zweck der Tutorien machen und überlegen, wie ein Tutor es erreichen kann, dass möglichst alle Teilnehmer an seinem Tutorium das zugehörige Modul erfolgreich abschließen können. Rufen sie sich den Ablauf der Tutorien in Erinnerung und machen sich mit den Aufgaben der Tutoren vertraut.

Ablauf eines Bewerbungsgesprächs: Es gibt jeweils einen Kandidaten, etwa drei bis fünf Zuhörer (Tutorenauswahlausschuss) und 20 bis 30 Minuten Zeit. Das Gespräch beginnt mit einem Vortrag des Bewerbers über ein Thema seiner Wahl aus dem Bereich der Pflichtvorlesungen der Mathematik bzw. Informatik. Bei seiner Vorbereitung sollte der Bewerber auch didaktische Aspekte berücksichtigen. Der Vortrag sollte so kurz sein (10 Minuten), dass genügend Zeit für Zwischenfragen bleibt. In der anschließenden Diskussion aus dem Themenbereich des Vortrages sollte der Kandidat zeigen, dass er sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man Begriffe erklären und Verständnisschwierigkeiten beheben kann. Die Fragen der Zuhörer zielen also mehr darauf, inwieweit Begriffe, Methoden und Zusammenhänge erläutert werden können, als auf eine reine Überprüfung des Faktenwissens. (Aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen Module kann man ja davon ausgehen, dass der Kandidat den Stoff der zu betreuenden Vorlesungen bereits beherrscht und auch wiedergeben kann.) Es können anschließend noch Fragen aus einer anderen Pflichtvorlesung oder didaktische Fragen angesprochen werden. Zum Schluss sollte über den Ablauf eines Tutoriums diskutiert werden, z.B. welche Erfahrung der Kandidat mit Tutorien gemacht hat, was er selbst für wichtig hält und was er ggf. anders machen würde.