Haben in Zukunft einen Koffer in Berlin: die drei neuen „Einstein Visiting Fellows“ in Mathematik an der Freien Universität Berlin

Srinivas_Kevrekidis
Vasudevan Srinivas u. Yannis G. Kevrekidis

Drei von zehn neuen „Einstein Visiting Fellows“ der Berliner Einstein Stiftung arbeiten auf dem Gebiet der Mathematik - und an der Freien Universität Berlin 

Die Einstein Visiting Fellows sind ausländische Wissenschaftler, die exzellente Bereiche der Berliner Wissenschaft durch ihre Kompetenz ergänzen. Sie sollen längerfristig Teil des Wissenschaftsstandortes werden und dessen internationale Verknüpfung stärken. Hierfür absolvieren die Spitzenwissenschaftler mindestens dreimal jährlich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Berlin. Zum Aufbau einer Nachwuchsforschungsgruppe und für die Bearbeitung gemeinsamer Projekte mit den Berliner Kollegen stehen pro Fellow jährlich bis zu 150 000 Euro zur Verfügung

News vom 06.10.2015

Antragsberechtigt sind Berliner Exzellenzcluster, Graduiertenschulen, DFG-Forschungszentren und Sonderforschungsbereiche. 

Die drei neuen „Berliner auf Zeit“ sind:

  •  Yannis G. Kevrekidis, Princeton University

Mit Hilfe computergestützter Methoden und maschinellem Lernen will der Mathematiker an der FU Berlin zu einem neuen Modellierungsansatz komplexer Systeme gelangen. Nominiert von Prof. Rupert Klein, CRC 1114 Scaling System

  •  Francisco Santos, Universidad de Cantabria, Santander

Der frühere Humboldt-Forschungsprofessor widmet sich an der FU Berlin der Erforschung von Gitter-Polytopen. Er ist einer der weltweit profiliertesten Wissenschaftler im Bereich der diskreten Geometrie. Nominiert von Prof. Ziegler, SFB Transregio 109, Discretization in Geometry and Dynamics

  • Vasudevan Srinivas, Tata Institute of Fundamental Research, Mumbai

Srinivas ist ein herausragender Mathematiker auf dem Gebiet der Algebra, der K-Theorie und der arithmetischen Geometrie. Der international profilierte Mathematiker wird an der Berlin Mathematical School lehren und forschen und die internationale Ausrichtung stärken. Nominiert von Frau Prof.’in Hélène Esnault / BMS.

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