Belegung von Modulen in Masterstudiengängen durch Bachelorstudierende

A) In begründeten Ausnahmefällen können Bachelorstudierende in begrenztem Umfang Module in einem fachlich korrespondierenden Masterstudiengang belegen, sofern

  • in den Lehrveranstaltungen noch freie Plätze zur Verfügung stehen, nachdem die Platzzuweisung für Masterstudierende abgeschlossen ist,
  • die jeweils Lehrenden ihr Einverständnis erklärt und vor Zulassung geprüft haben, ob die erreichten Kompetenzen eine erforderliche Teilnahme erwarten lassen.

Grundsätzlich sollte dem zügigen Abschluss des Bachelorstudiums Vorrang gegeben werden.

B) In konsekutiven Studiengängen ist es möglich, unter den schon genannten Parametern, Module im Masterstudiengang erfolgreich zu absolvieren.

  • Das vorzeitige Belegen von Mastermodulen hat keinen Einfluss auf die Zulassung in dem entsprechenden Masterprogramm.
  • Soll mit Einvernehmen eine Modulprüfung abgelegt werden, muss das gesamte Modul studiert werden. Ein Anspruch auf Zugang und Modulprüfung besteht nicht.
  • Die Anrechnung erbrachter Leistungen erfolgt durch den zuständigen Prüfungsausschuss nach der Immatrikulation in das entsprechende Masterstudium.
  • Es besteht kein Anspruch auf Anrechnung, wenn zwischenzeitlich eine Änderungsordnung in Kraft getreten ist und eine Anrechnung nicht mehr möglich ist.

C) Nach einem Beschluss des Prüfungsausschusses vom 18. Juni 2014 ist der Umfang der vorzeitig belegten Module auf maximal 30 LP beschränkt.

Beim Übergang von den Bachelor- zum Masterstudiengang sind Regeln und Fristen zu beachten! Dazu gibt es jedes Jahr im Dezember/Januar eine Infoveranstaltung.